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Beispiele von Schadensbildern an Kanalrohren
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Typische Schäden an Kanalrohren, die unerkannt und ohne eine entsprechende, fach- gerecht durchgeführte Sanierung zu Umweltbeeinträchtigungen und -schäden sowie zu Störungen der Funktion von Abwasserkanälen bis hin zum Zusammenbruch ganzer Haltungsstrecken führen, sind:
- Korrosion
- Rissbildung
- Scherbenbildung
- Rohrbruch
- Abwasseraustritt (Exfiltration)
- Fremdwassereintritt (Infiltration)
- Undichte Rohrverbindungen
- Wurzeleinwuchs
- Defekte Seitenanschlüsse
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So sieht es aus:
Praktische Beispiele von Schadensbildern an Kanalrohren, aufgenommen von Rohrinspektions-Farbfernsehkameras:
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Längsrisse
an einem runden Steinzeugrohr, Rohrbaulänge 1,50 m, DN 300 mm
Die Längsrisse in den Viertelpunkten erstrecken sich hier über die gesamte Rohrbaulänge. Für das Rohrprofil besteht Einsturzgefahr. Eindringendes Fremdwasser, Feuchtigkeit oder Boden ist in den Rissen noch nicht sichtbar.
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Scherbenbildung
an einem runden Steinzeugrohr, Rohrbaulänge 1,50 m, DN 300 mm
Die Längs- und Querrisse sind untereinander verbunden und führen zur Scherbenbildung im gesamten Umfang des Rohrprofils. Es besteht Einbruchgefahr. In den Rissspalten ist Boden sichtbar. Der Schaden erstreckt sich hier über einen größeren Haltungsbereich.
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Innenkorrosion
an einem runden Betonrohr, Rohrbaulänge 1 m, DN 400 mm
Die Korrosion im Sohlenbereich des Rohres, hervorgerufen durch aggressive Abwässer, führt zu starkem Ausbruch der Rohrsole und damit zu erheblicher Exfiltration von Abwasser. Der Streckenschaden erstreckt sich hier über die gesamte Rohrbaulänge von Rohr zu Rohr.
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Innenkorrosion
an einem runden Betonrohr, Rohrbaulänge 1 m, DN 400 mm
Durch die Korrosion im Sohlenbereich des Rohres, hervorgerufen durch aggressive Abwässer, sind hier die Feinanteile der Betonsubstanz zersetzt. Eindringendes Wasser, Feuchtigkeit oder Boden im Sohlenbereich ist nicht sichtbar. Die Korrosion in der Sohle erstreckt sich hier über den gesamten Haltungsbereich.
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Korrosion im Verbindungsbereich
an einem runden Betonrohr, Rohrbaulänge 1 m, DN 400 mm
Die Korrosion in der Rohrverbindung, hervorgerufen durch aggressive Abwässer, hat die Betonrohrsubstanz in der Sohle zersetzt und ausgebrochen. Die Exfiltration von Abwasser in diesem Bereich ist deutlich sichtbar.
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Wurzeleinwuchs
in einem runden Steinzeugrohr, Rohrbaulänge 2 m, DN 300 mm
Der knäuelförmige, starke Wurzeleinwuchs im Bereich der Rohrverbindung infolge einer Undichtigkeit führt hier zu einer Reduzierung des freien Rohrquerschnitts von 15 %. Noch ist kein eindringendes Wasser, Feuchtigkeit oder Boden sichtbar.
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Kreuzung einer Versorgungsleitung
in einem runden Steinzeugrohr, Rohrbaulänge 2 m, DN 300 mm
Im Bereich einer Rohrverbindung durchkreuzt eine Versorgungsleitung das Steinzeugrohrprofil im Scheitelbereich. Das Rohrprofil ist infolge dessen hier mehrfach gerissen. Scherben haben sich gebildet und die Dichtigkeit ist nicht mehr gewährleistet. Die Querschnittsreduzierung beträgt 40 %.
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Einragender Stutzen
an einem runden Betonrohr, Rohrbaulänge 2,50 m, DN 300 mm
Der mit einem Steinzeugrohr ohne Formstück hergestellte Anschluss ist nicht fachgerecht ausgeführt. Das Anschlussloch im Hauptrohrprofil ist angeschlagen, der Steinzeugrohrstutzen ragt 9 cm in das Hauptrohr ein.
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Oberdorfer AG
führt die Kanaluntersuchung mit Rohrinspektions- Farbfernsehkameras durch, erstellt das geeignete Sanierungskonzept und behebt die Schäden.
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