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Beim Einstülpen des Inliners wird die Innenseite des Gewebeschlauchs, also die Seite, die durch das Einfüllen zuerst mit dem Harz in Berührung gekommen ist, nach aussen gekehrt und bildet damit die Kontaktfläche zur Rohrinnenwand.
Durch den während des Einstülpens im Gewebeschlauch weiterhin anstehenden Druck ist gewährleistet, dass ab der Wendestelle, an der sich die Schlauchinnenseite nach aussen wendet, es nie zu Luft- oder Wassereinschlüssen zwischen Inliner und Rohrwandung kommen kann.
Da diese Wendestelle vom Rohranfang an durch die gesamte zu sanierende Rohrlänge hindurch bis zum Ende der zu sanierenden Strecke hin fortschreitet, ist eine ununterbrochene Verklebung des Inliners mit dem Kanalrohr über die gesamte Länge sichergestellt.
Bild 13 und 14 zeigen am Demonstrationsmodell deutlich, wie das Harz auch in Risse und schadhafte Stellen im Rohr eindringt.
Nach dem Aushärten des Harzes werden die Endpunkte geöffnet und der neue Inliner wird mit einer TV- Kamera inspiziert. Anschliessend werden die Öffnungen für Abzweige (falls im sanierten Kanalabschnitt vorhanden) durch einen Fräsroboter wieder hergestellt.
Zum Schluss wird eine abschliessende TV- Kamerauntersuchung durchgeführt und die Daten werden protokolliert.
Die Sanierung durch Inliner ist ein dauerhaftes und preiswertes Verfahren zur langfristigen Behebung von Schäden an Kanalrohren und Hausanschlussleitungen, die sich über eine grössere oder die gesamte Rohrstrecke erstrecken.
Deshalb gewähren wir eine Garantie von 10 Jahren auf die von uns eingebauten Inliner, sofern daran keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden oder unsachgemässe Reinigung erfolgt.
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